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1 Sog. »Einzelmaßnahmen« nach dem SPoIG (Teil 1, Das Recht der Polizei; Abschnitt 2, Befugnisse der Polizei; Unterabschnitt 3 mit den »Einzelmaßnahmen« nach den §§ 18—29).
2 VG Schleswig, NVwZ 2000, 464.
3 Siehe Art. 73 — 75 GG, z. B. Versammlungsrecht (Art. 74 Abs. 1 Satz 3) oder Gewerberecht (GewO, GastG, Art. 74 Abs. 1 Satz 11) als besonderes Polizeirecht des Bundes.
4 Walter, NJ 2004, 272 (Anmerkung zu OLG Jena, NJ 2004, 271); Mussmann, Allgemeines Polizeirecht in Baden-Württemberg, 4. Auflage 1994, S. 83 und S. 135.
5 VG Leipzig, NVwZ 2001, 1317 [1318].
6 VG Leipzig, aaO (Anm. 5); Robrecht, Neuregelung des Aufenthaltsverbotes im Polizeigesetz des Freistaates Sachsen, SächsVBl. 1999, 232 [234]; Petersen-Thrö, Die Wohnungsverweisung nach § 21 Abs. 3 SPoIG, SächsVBl. 2004, 173 [1761. Zu beachten ist aber, dass von der Zuständigkeitsregelung des § 60 Abs. 3 SPoIG nur die Einzelmaßnahmen nach den §§ 18—27 umfasst werden, nicht die §§ 28 und 29 SPolG!
7 Zum Aufbau insbesondere auch der Polizeiverwaltung siehe den Aufsatz des Verfassers »Zum Aufbau der Verwaltung im Freistaat Sachsen», apf 2001, Landesbeilage Sachsen S. 81ff.
8 GVBI. S.291 ff.
9 Gusy, Polizeirecht, 4. Auflage 2000, S. 254; Belz, Polizeigesetz des Freistaates Sachsen, 3. Auflage 1999, Anm. 2 zu § 21. Die »bekanntesten» Platzverweise liegen dem Urteil des BVerwG vom 9. 2. 1967 (BVerwGE 26, 161 ff., sog. »Schwabinger Krawalle») und dem Urteil des VGH München vom 16. 5. 1988 (NVwZ 1988, 1055 ff., bestätigt durch BVerwG, Beschl. v. 22. 9. 1988, 1 B 108/88) zugrunde. Dort ging es aber entscheidend um die Frage des sich dem Platzverweis nachfolgenden “unmittelbaren Zwangs”, weil die Adressaten dem Platzverweis nicht nachkamen. Siehe dazu die Ausführungen des Verfassers in den Aufsätzen »Rechtsgrundlagen des Versammlungsrechts« (SächsVBl. 2002, 25 [30], Anm. 35), »Verwaltungsrechtliche Realakte« (apf 2003, 56), und “Fälle zum Verwaltungsvollstreckungsrecht”, VR 2004, 181 ff. [1891. Zum Einsatz des »unmittelbaren Zwangs» siehe V. Vollstreckungsrechtliche Fragen.
10 Deger, Handlungsformen der Polizei gegen störende Ansammlungen, VBlBW 2004, 96 [97].
11 VG Sigmaringen, NVwZ-RR 1995, 327 (Der Platzverweis vom 6.6. 1994 stützte sich damals auf die Generalklausel, weil eine landesrechtliche Sonderregelung in Baden-Württemberg damals fehlte und auch heute noch fehlt; VGH Mannheim, DÖV 2003, 127 [1281.
12 Lisken/Denninger, Handbuch des Polizeirechts, 2. Auflage 1996, S. 332; zur Abgrenzung gegenüber einem sog. Realakt siehe den Aufsatz des Verfassers »Verwaltungsrechtliche Realakte» in apf 2003,27ff. [54].
13 VGH Mannheim, NVwZ-RR 97, 225; DÖV 2003, 127; VG Stuttgart, NVwZ-RR 1998, 103; dazu mit Hinweisen auf die Rspr. Deger, VBIBW 2004, 96 [97ff.].
14 Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 13. Auflage 2000, S. 195; «personenbezogene Allgemeinverfügung«, Kopp/Ramsauer, VwVfG, 8. Auflage 2003. Anm. 103 zu § 35.
15 Kopp/Ramsauer, aaO (Anm. 14), Anm. 102 zu § 35.
16 VGH Mannheim, DOV 2003, 127: Das wäre z.B. eine Polizeiverordnung (in Sachsen siehe § 9 SPoIG).
17 Maurer, aaO (Anm. 14), S. 195.
18 Aus der Rspr.: VGH Mannheim, NVwZ 1985, 202; 1987, 237 ]238]; BVerfG NVwZ 1999, 290 ]292]; Beispiel auch bei Maurer, aaO (Anm. 14), S. 195.
19 Das VG Neustadt (NVwZ-.RR 2003, 277 12781) spricht von einer »vergleichsweise geringen Grundrechtsbeeinträchtigung»; Belz, aaO (Anm. 9), Anm. 2 zu § 21; Lisken/Denninger, aaO (Anm. 12), S.332; VG Frankfürt, NVwZ-RR 2002, 375 , 376
20 Lisken/Denninger, aaO (Anm. 12), S. 332 (gegenüber Personen, die den Einsatz der Feuerwehr oder der Hilfs- und Rettungsdienste behindern).
21 Siehe z. B. BVerfG NVwZ 1999, 290; VG Oldenburg, 2 B 2628/04, Beschl. v. 29. 6. 2004; zu einem formell rechtswidrigen Platzverweis siehe VG Sigmaringen, NVwZ-RR 1995, 327 (unzuständige Behörde).
22 VG Schleswig, NVwZ 2000, 464; Robrecht, aaO (Anm. 6), S. 232; »kurzfristiger Charakter», Lisken/Denninger, aaO (Anm. 12), 5. 332;
23 OVG Lüneburg, NVwZ 2000. 434; VGH Mannheim, NVwZ-RR 98, 428; VG Göttingen, NVwZ-RR 99, 169; offen gelassen vom VG Frankfürt, NVwZ 98, 770, 771.
24 Aus der Rechtsprechung zum Platzverweis wegen des Tatbestandes: Verstoß eines Asylbewerbers gegen Vorschriften des Asylverfahrensgesetzes (VGH Mannheim, NVwZ-RR 98, 428); Verhinderung der Begehung von Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz, Verdacht des Drogenhandels (VG Göttingen, NVwZ-RR 99, 169); aber Verneinung des Tatbestandes wg. fehlender konkreter Gefahr durch das VG Frankfurt, NVwZ1998, 770 ]771].
25 VG Schleswig, NVwZ 2000, 464; VG Sigmaringen, NVwZ-RR 1995, 327, 328.
26 Siehe dazu den Aufsatz des Verfassers »Rechtsgrundlagen des Versammlungsrechts» in: SächsVBl. 2002,25 132] wegen § 15 Abs. 2 VersG mit der gleichen Problematik des Rückgriffs auf die Grundsätze von 3 Abs. 2 bis 4 im Ermessensbereich (Rechtsfolge); zu den konkreten Ermessenserwägungen im Falle eines Platzverweises siehe VGH Mannheim, NVwZ-RR 1998, 428.
27 GVBl. S. 330 ff.; Bekanntmachung der Neufassung im GVBI. S. 466 f.
28 Siehe dazu Robrecht in: SächsVBl. 1999, 232 ff.
29 Gesetzentwurf der Staatsregierung, Ds. 2/7794,5. 18: »Schaffung einer sicheren Rechtsgrundlage für längerfristige Aufenthaltverbote»; Robrecht, aaO (Anm. 12), S. 232; grundsätzlich zur Problematik der Anwendung der Generalklausel bei Aufenthaltsverboten siehe Micker, Die Anwendung ordnungsrechtlicher Generalklauseln auf Aufenthaltsverbote zur Bekämpfung von Drogenszenen, VR 2003, 89 ff.
30 99,315; ebenso Gusy, aaO (Anm. 9), S .254.
31 Gusy, aaO (Anm. 9), 5. 254; Lisken/Denninger, aaO (Anm. 12), S. 332; Robrecht, aaO (Anm. 6), S. 233
32 OVG Bremen, NVWZ 1999, 315; Gusy, aaO (Anm. 9), S.254; Robrecht, aaO (Anm. 6), S. 234; Hecker, Neue Rechtsprechung zu Aufenthaltsverboten im Polizei- und Ordnungsrecht, NVwZ 2003, 1334.
33 VGH Mannheim, DÖV 2003, 127 [128].
34 Gusy aaO (Anm. 9), 5. 254, mit umfangreichen Hinweisen auf Rechtsprechung und Literatur.
35 VGH Mannheim, DÖV 2993, 127 [128]; nach § 60 Abs. 3 SPolG besteht jedoch eine parallele Zuständigkeit sowohl des Polizeivollzugsdienstes als auch der Polizeibehörde (VG Leipzig, NVwZ 2001, 1317 [1318].
36 Siehe konkret bei einem von der Polizeibehörde ausgesprochenen Aufenthaltsverbot die kurzen Ausführungen des VG Leipzig, NVwZ 2001, 1317 [1318], rechte Spalte.
37 VG Göttingen, NVwZ-RR 1998, 169; VG Leipzig, NVwZ 2002, 1317 [1318].
38 NVwZ 2000, 454.
39 VG Leipzig, NVwZ 2001, 1317; VG Göttingen, NVwZ-RR 1998, 169 [170]; VGH München, NVwZ 2000,455 [456]; Hecker, NVwZ 2003, 1134 [1136].
40 NVwZ 1999, 315 [317].
41 BeIz, aaO (Anm. 9), Anm. 12 zu § 21; VG Leipzig, NVwZ 2002, 1317.
42 GVBl. S. 147.
43 In Niedersachsen ist die Höchstdauer des Betretungsverbotes auf 14 Tage festgelegt, § 17 Abs. 2 Satz 2 NdsSOG; in Nordrhein-Westfalen beträgt die Höchstdauer 10 Tage, § 34 a Abs. 5 NWPolG (BVerfG NJW 2002, 2225; VG Aachen, NJW 2004, 1888). Das VG Stuttgart (VBlBW 2002, 44) betrachtete die Dauer einer Wohnungsverweisung von 3 Wochen als nicht mehr von der polizeilichen Generalklausel gedeckt. Grundsätzlich zu dieser sog. «Wohnungsverweisung« siehe Hermann, Die Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes in das Landespolizeirecht, NJW 2002, 3062 ff., und Collin, Das polizeiliche Betretungsverbot bei häuslicher Gewalt — Anwendungsprobleme einer neuen Standardermächtigung, DVBI. 2003, 1499
44 Zur Rechtslage in Sachsen vor Einführung des § 21 Abs. 3 SPOIG siehe Petersen-Thrö, SächsVBl. 2004, 173 ff. So z. B. nach wie vor in Baden-Württemberg; siehe dazu die Klausur von Traulsen, “Platzverweis gegen den gewalttätigen Ehemann” in: JuS 2004, 414ff.
45 VG Stuttgart, VBlBW 2002, 43; Collin, Das polizeiliche Betretungsverbot bei häuslicher Gewalt — Anwendungsprobleme einer neuen Standardermächtigung, DVBl. 2003, 1499 ff.; Traulsen, (Anm. 44), S. 416 ff.; Schiesky/Schwind, «Der unerträgliche Ehemann«, JA 2004, 217 [220].
46 BVerfG NJW 2002, 2225 [2226]; OVG Münster, NJW 2002, 2195.
47 Collin, aaO (Anm. 45), S. 1500.
48 Vom 11. 12. 2001, BGBI. I S. 3513; siehe dazu OLG Schleswig, N)W-RR 2004, 156.
49 Siehe dazu grundsätzlich die Klausur von Traulsen, »Platzverweis gegen den gewalttätigen Ehemann« ‚ aaO (Anm. 44), S.417; Coll in, aaO (Anm. 45); Hermann, NJW 2002, 3062 ]3064].
50 Schutz privater Rechte nach § 2 Abs. 2 SPoIG; siehe Traulsen, aaO (Anm. 44), S.417 unter Hinweis auf die gleich lautende gesetzliche Regelung im Polizeigesetz Baden-Württemberg.
51 VG Lüneburg, 3 B 47/03.
52 NJW 2002, 2225; ähnlich VG Lüneburg, 3 B 47/03; Traulsen, aaO (Anm. 50), S.415.
53 Siehe dazu in Sachsen § 1 SPolG ! Ebenso VG Aachen, N JW 2004, 1888, 1889] und OVG Münster, N]W 2002, 2195: Die Bestimmung (gemeint ist § 34 a Abs. 1 NWPolG) dient dem Schutz der Grundrechte des Opfers auf Leben, körperliche Unversehrtheit und persönliche Freiheit aus Art. 2 Abs. 2 GG.
54 VG Lüneburg, 3 B 47/03; VG Aachen, NJW 2004, 1888; OVG Münster, NJW 2002, 2195; VG Oldenburg, 2 B 15 18/03 und 2 B 2628/04.
55 VG Stuttgart, VBIBW 2002, 43.
56 Insgesamt zu dieser neuen Regelung in Sachsen siehe Petersen-Tröh, aaO (Anm. 6); der Tatbestand entspricht den Regelungen der anderen Bundesländer.
57 «Traditionelle Schutzguttrias von “Leib, Leben und Freiheit”, also die Gefahr einer nicht nur leichten Körperverletzung, nicht aber jede körperliche Auseinandersetzung»; Collin, aaO (Anm. 45), S. 1501; dabei geht es nicht immer um Streitigkeiten zwischen Eheleuten, sondern auch um die sog. «häusliche Gewalt» in eheähnlichen Lebensgemeinschaften (BVerfG NJW 2002, 2225).
58 VG Aachen, NJW 2004, 1888 ] 18891; ähnlich OVG Münster, NJW 2002, 2195: Körperliche Misshandlung und massive Bedrohung einer Frau durch ihren Lebensgefährten.
59 VG 1 A 175.03.
60 3 B 47/03, Beschl. v. 13. 6. 2003.
61 OVG Münster, NJW 2002, 2195 [2196].
62 VG Stuttgart, VBlBW 2002, 43; VG Lüneburg, 3 B 47/03, Beschl. v. 13. 6.2003.
63 Collin, aaO (Anm. 45), S. 1502; siehe auch die beispielhaft angeführte Ehentscheidung des VG Berlin vom 17.6. 2003 und des VG Lüneburg vom 13.6.2003.
64 VG Lüneburg, 3 B 47/03, Beschl. v. 13. 6. 2003.
65 Siehe die bereits mehrfach genannte Entscheidung des VG Lüneburg: wechselseitige Körperverletzungen der Partner.
66 VG Stuttgart, VBlBW 2002, 43 [44].
67 Siehe dazu die Ausführungen zum Platzverweis; ebenso im Falle der Wohnungsverweisung; Petersen-Thrö, aaO (Anm. 6), 5. 180.
68 Wie bereits dargelegt, wird in Baden-Württemberg die Wohnungsverweisung mangels spezialgesetzlicher Regelung auf die Generalklausel gestützt. In diesem Zusammenhang hat das VG Stuttgart (VBlBW 2002, 43 [44]) eine Wohnungsverweisung für die Dauer von 3 Wochen als nicht mehr von der polizeilichen Generalklausel gedeckt bezeichnet.
69 Petersen-Thrö, aaO (Anm. 6), S. 179.
70 Zu diesen Erwägungen im Rahmen der Ermessensausübung siehe die ausführlichen Darlegungen in der Klausur von Traulsen, aaO (Anm. 44), S.418; ebenso Schliesky/Schwind, JA 2004,217 [223 ff.].
71 Das BVerfG (NJW 2002, 2225) betont, dass durch eine Wohnungsverweisung unter gleichzeitiger Anordnung eines Rückkehrverbots stets intensiv in Freiheitsrechte des Betroffenen eingegriffen wird; OVG Münster, NJW 2002, 2195: Nachhaltiger Eingriff in die durch Art. 13 Abs. 1 und 1 Abs. 1 Satz 1 GG geschützte Grundrechtssphäre der regelungsbetroffenen Person, also des «Gewalttäters«.
72 Siehe Petersen-Thrö, aaO (Anm. 6), S. 179; Schliesky/Schwind, aaO (Anm.70), S.222.
73 VG Lüneburg, 3 B 47/03: Dem herzkranken Gewalttäter ist ein kurzfristiger Aufenthalt außerhalb der Wohnung zuzumuten. Eine Bettruhe oder eine Behandlung, die nur in der Wohnung möglich wäre, hatte der Arzt nicht verordnet.
74 Zu diesem grundsätzlichen Prüfungsaufbau bei den sog. EingriffsVerwaltungsakten (den Adressaten belastende Verwaltungsakte, siehe § 28 Abs. 1 VwVfG) siehe die bereits angesprochenen Klausuren «Der unerträglich Ehemann«, JA 2004, 217 ff. und “Platzverweis gegen den gewalttätigen Ehemann”, JuS 2004, 414 ff. Außerdem z. B. folgende Klausuren des Verfassers: «Ende des Leipziger Messetreffs?«. apf 2004, 34 [35 ff.]; «Ein Fahrlehrer auf Abwegen«, VR 2003, 421 1425 ff1, und «Der erfolglose Makler«, VR 2002, 276 [279]. Ein allgemein gehaltenes Prüfüngsschema bei Eingriffsverwaltungsakten kann man nachlesen bei Schoch, Grundfälle zum Polizei- und Ordnungsrecht, JuS 1995, 217; und Mussmann, aaO (Anm. 4), S. 339.
75 VG Leipzig, NVwZ 2001, 1317, einschl. Vollstreckungsmaßnahmen; ebenso VG Göttingen, NVwZ-RR 1999, 169, allerdings ohne Vollstreckungsmaßnahmen
76 Es muss nicht weiter vertieft werden, dass es sich bei den besprochenen Sachverhalten um öffentlich-rechtliche Streitigkeiten nichtverfassungsrechtlicher Art handelt, § 40 Abs. 1 VwGO, über welche die Verwaltungsgerichte entscheiden.
77 VG Aachen, NJW 2004, 1888, VG Oldenburg; 2 B 15 18/03; VGH Mannheim, DOV 2003, 127 1128]: «kurzfristiger Platzverweis des Polizeivollzugsdienstes«.
78 VG Oldenburg, 2 B 2628/04; VG Aachen, NJW 2004, 1888.
79 BVerfG NJW 2002, 2225; VG Neustadt, NVwZ-RR 2003, 277; VG Schleswig, NVwZ 2000, 464; VG Frankfurt, NVwZ 1998, 770.
80 BVerfG NJW 2002, 2225; VG Neustadt, NVwZ-RR 2003,277 (vom VG als unzulässig abgewiesen wg. fehlendem Feststellungsinteresse).
81 VG Leipzig, NVwZ 2001, 1317; VGH Mannheim, DOV 2003, 127 [128] gegenüber dem kurzfristigen Platzverweis des Polizeivollzugsdienstes «weitergehende, insbes. längerfristige Aufenthalts- und Betretungsverbote«, oder sogar eine Wohnungsverweisung (VG Stuttgart, VBlBW 2002, 43).
82 OVG Lüneburg, NVwZ 2000, 454; VGH München, NVwZ 2000, 434; VG Berlin, 1 A 175.03; VG Stuttgart, VBIBW 2002, 44; VG Leipzig, NVwZ 2001, 1317; VGH Mannheim, NVwZ-RR 1998, 428; VG Sigmaringen, NVwZ-RR 1995, 327; VG Stuttgart, VBIBW 2002,43, im Falle einer Wohnungsverweisung!
83 Siehe die Ausführungen dazu im Beschluss des BVerfG vom 22. 2. 2002, NJW 2002, 2225, 2226].
84 Collin, aaO (Anm. 43), S. 1501.
85 Grundsätzlich dazu siehe den Aufsatz des Verfassers, «Fälle zum Verwaltungsvollstreckungsrecht« in VR 2004, 181 ff.
86 Siehe z. B. VGH Mannheim, NVwZ-RR 1998, 428: Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 1000 DM; VG Leipzig, NVwZ 2001, 1317 [1319]: Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 2000 DM; VGH München, NVwZ 2000, 454: Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 2000 DM; VG Stuttgart, VB1BW 2002, 43 [45]: Anordnung der sofortigen Vollziehung des Bescheides und Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 1000 DM.
87 Zur Rechtslage bei dieser sog. unselbstständigen Androhung im Verwaltungsvollstreckungsverfahren siehe den Aufsatz des Verfassers ”‘Fälle zum Verwaltungsvollstreckungsrecht”, in: VR 2004, 181 [184].
88 Siehe dazu den Aufsatz des Verfassers, «Der Bescheid über die Festsetzung eines Zwangsgeldes«, in: apf 1999, 109 ff.
89 Nach den Regelungen über die sog. Leistungsbescheide gemäß den §§ 12 ff. SächsVwVG; siehe dazu den bereits angesprochenen Aufsatz des Verfassers, aaO (Anm. 87), S. 189 ff.
90 Auf eine Anhörung kann wegen Gefahr im Verzug verzichtet werden, § 28 Abs. 2 Satz 1 VwVfG. Man kann aber auch in der mündlichen Polizeiverfügung, auf die der Adressat (Störer) in der Praxis immer eine Stellungnahme abgeben wird bzw. in dem Vorgespräch vor Erlass der polizeilichen Anordnung eine Anhörung sehen.
91 Diese sog. unselbstständige Androhung (i. V. m. dem Grundverwaltungsakt) ist hier rechtlich möglich, siehe oben «Vollstreckung durch die Polizeibehörde«.
92 Siehe z. B. VG Schleswig, NVwZ 2000, 464 [466]; Hermann, NJW 2002, 3062 [3065]; Petersen-Thrö, aaO (Anm. 6), S. 180.
93 Deger, VBlBW 2004, 96 [97]; Petersen-Thrö, aaO (Anm. 6); Hermann, NJW 2002, 3062 [3065].
94 Zum Zwangsmittel der «unmittelbaren Ausführung« siehe die Ausführungen des Verfassers in dem Aufsatz «Fälle zum Verwaltungsvollstreckungsrecht« in: VR 2004, 181 ff., mit umfangreichen Hinweisen auf die Rechtsprechung.
95 Grundsätzlich zum Rechtsschutz gegen Vollstreckungsmaßnahmen siehe den Aufsatz des Verfassers «Rechtsschutz im Verwaltungsvollstreckungsverfahren« in VR 2004, 5. 253 ff. [256].
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