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1 Lisken/Denninger, Handbuch des Polizeirechts, 2. A. 1996, S. 481.
2 BFH NJW 2003, 1070, 1071.
3 BFH NJW 2003, 1071, 1072
4 VG Frankfurt, NVwZ 94, 725; der VGH Kassel (NVwZ 99, 158) betont die “Formstrenge” des Vollstreckungsrechts; VG Leipzig, NVwZ-RR 2000, 142
5 GVBl. 92, 327 ff.; kürzlich grundlegend geändert durch Art. 1 des Gesetzes zur Änderung verwaltungsverfahrensrechtlicher Vorschriften des Freistaates Sachsen vom 6.5.2003, GVBl. S. 131 ff.; Bekanntmachung der Neufassung des VwVG vom 10.9.2003, GVBl. S. 615 ff.
6 § 59 SPolG; das sind die Polizeibehörden (§§ 64 ff. SPolG) und der Polizeivollzugsdienst (§§ 71 ff. SPolG); Siehe dazu Weber, Zum Aufbau der Verwaltung im Freistaat Sachsen, apf 2001, Landesbeilage Sachsen, S. 61 ff.
7 Das sind neben den sog. Ausgangsentscheidungen auch die evtl. nachfolgenden Widerspruchsbescheide (OVG Saarlouis, NVwZ 1987, 508).
8 Darauf verweist jetzt ausdrücklich auch das „neue“ Sächsische VwVG in § 1 II.
9 BVerfG NVwZ 1999, 290, 292, Fall 5; BVerwG NVwZ 1997, 381; VGH Mannheim, NVwZ-RR 1994, 620; 1996, 541 (Fall 2); NJW 2003, 234, 235; OVG Bautzen, SächsVBl. 1997, 10 und NVwZ-RR 1989, 101; OVG Weimar, LKV 1998, 283, 284; OVG Greifswald, NVwZ-RR 1997, 762; VGH München, NVwZ-RR 2002, 608, 609; VG Bremen, NVwZ-RR 1998, 468; Brühl, Die Prüfung der Rechtmäßigkeit des Verwaltungszwangs im gestreckten Verfahren, JuS 1997, 926, 1023; Brinktrine, Rechtsfragen des Zwangsgeldeinsatzes im Verwaltungsvollstreckungsverfahren, SächsVBl. 2000, 101. Also z.B. ein Gebot, den Betrieb einer Privatschule einzustellen, die Herausgabe eines Führerscheins (OVG Frankfurt, NZV 1999, 184), eine Gewerbeuntersagungsverfügung oder eine Beseitigungsanordnung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (OVG Bautzen, JBSächsOVG 8, 233, 237).
OVG Bautzen, NVwZ-RR 2007, 54
Hier sieht man wieder die Bedeutung des Verwaltungsaktes als Grundlage von Vollstreckungsmaßnahmen, denn aus einem sog. Realakt heraus kann nicht vollstreckt werdenl Siehe dazu Weber, „Verwaltungsrechtliche Realakte“, apf 2003, 27 ff.
10 BVerwG NVwZ 1997, 381, 382; OVG Weimar, LKV 1997, 370, 371 Auch die (isolierte) Androhung eines Zwangsgeldes ist ein Verwaltungsakt (VGH Mannheim, NVwZ-RR 1997, 444, 445), siehe auch Fall 1.
11 OVG Saarlouis, DOV 2003, 167, 168; Kintz, Offentliches Recht im Assessorexamen, 2. A. 2003, S. 85.
12 BVerfG NVwZ 1999, 290, 292 (Fall 5); OVG Hamburg, Fall 4.
13 OVG Bautzen, SächsVBl. 2001, 40; VGH Mannheim, NVwZ-RR 1997, 444, 445; Brinktrine, SächsVBl. 2000, 102; siehe dazu auch Kühl/Weber, Gefahrenabwehr durch Abschleppen von Kraftfahrzeugen, apf 2001, Landesbeilage Sachsen, 17 ff.
14 BFH NJW 2003, 1070: „Vollstreckungstitel, vollstreckbarer Verwaltungsakt“; BVerwG DVBI. 2003, 1268; VGH Kassel, NVwZ-RR 1999, 158: “Vorausset-zung der Zwangsgeldvollstreckung ist das Vorliegen eines Vollstreckungstitels“; OVG Bautzen, SächsVBI. 1996, 138; Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 13. A. 2000, S. 490; Poscher, Verwaltungsakt und Verwaltungsrecht in der Vollstreckung, Verwaltungsarchiv 1998, 111, 113; App, JuS 1987, 203, 204; Schoch, Grundfälle zum Polizei- und Ordnungsrecht, JuS 1995, 307, 309.
OVG Bautzen, NVwZ-RR 2007, 54
15 BFH NJW 2003, 1070; OVG Schleswig, NVwZ-RR 1996, 200; Brühl, JuS 1997, 1025; Rasch, Problem des polizeilichen Zwangs, DVBI. 1980, 1017, 1021.
16 OVG Bautzen SächsVBl. 2001, 40, Rasch, DVBI. 1980, 1020 siehe dazu auch Weber, Der Bescheid über die Festsetzung eines Zwangsgeldes, apf 1999, 109, 110.
17 Das „alte“ VwVG formulierte in § 2 S. 1 wie folgt: Der VA kann vollstreckt werden, wenn er entweder unanfechtbar geworden ist, ein gegen ihn gerichteter Rechtsbehelf hat kraft Gesetzes keine aufschiebende Wirkung oder wenn seine sofortige Vollziehung angeordnet ist (also 3 Alternativen, wobei die beiden letzten Möglichkeiten nunmehr in § 2 Nr. 2 VwVG zusammengefasst sind), Diese „alte“ Formulierung wird aber an anderer Stelle auch im jetzt geltenden VwVG noch beibehalten, siehe § 4 III 4 !).
18 Mussmann, Polizeirecht in Baden-Württemberg, 4. A. 1994, S. 293; Brühl, JuS 1997, 1025, Rasch, DVBI. 1980, 1019.
19 Brühl, JuS 1997, 930; VGH Kassel, NVwZ-RR 1996, 361, 362: Eintritt der Unanfechtbarkeit durch Rücknahme eines Widerspruches.
20 Siehe dazu Weber, Der Bescheid über die Entziehung der Fahrerlaubnis nach dem neuen StVG, VR 2002, 193 ff.; auch ein mündlich ausgesprochener Platzverweis von Polizeivollzugsbeamten nach § 80 II 1 Nr. 2 VwGO (BVerfG NVwZ 1999, 290, 293; Fall 5).
21 Siehe z.B. VG Gießen, Fall 1, und VGH Mannheim, Fall 3.
22 Poscher, Verwaltungsarchiv 1998, 112, 123.
23 JbSächsOVG, 6, 143, 146.
24 Siehe dazu die Beispiele bei Brühl, JuS 1997, 1023 und App, Verwaltungsvollstreckung wegen Handlungen, Duldungen oder Unterlassungen, JuS 1987, 455, 456.
Beispiele aus der Rspr.:
a) Handlung: VG Gießen, Fall 1; VGH Mannheim, Fälle 2 und 3; OVGHamburg, Fall 4; OVG Bautzen, LKV 1994, 412 und SächsVBl. 1997, 239; VG Dessau, LKV 1996, 80; VG Frankfurt, NVwZ 1994, 725; OVG Weimar, NVwZ-RR 2002, 808.
b) Duldung: BayVGH BayVBl. 1976, 115; VGH Mannheim, NVwZ-RR 1995, 120.
c) Unterlassung: VGH Mannheim, Fall 3; VGH Kassel, NVwZ-RR 1996, 361; OVG Berlin, NVwZ-RR 1998, 412; OVG Münster, NVwZ-RR 1994, 549 und 1997, 763; ; BVerwG DVBI. 1998, 230, und 2003, 1268; VGH Mannheim, NVwZ-RR 1997, 444 und NJW 2003, 234; VGH München, NVwZ-RR 1997, 69.
25 Brühl, JuS 1997,1023; App, JuS 1987, 459; Lisken/Denninger, S. 402.
26 Siehe § 28 I VwVfG.
27 Siehe dazu Weber, Der Bescheid über die Entziehung der Fahrerlaubnis aus Sicht der Verwaltung, apf 99, 45 ff.; OVG Greifswald, NVwZ-RR 1997, 162.
28 App, JuS 1987, 459.
29 Brühl, JuS 1997, 1023; VGH Mannheim, Gewerbearchiv 1994, 30.
30 VGH Mannheim, NVwZ-RR 1995, 120; OVG Bautzen, SächsVBl. 2002, 40, 41; ebenso z.B. § 2 HessVwVG (VGH Kassel, NVwZ-RR 1996, 361, 362).
31 So ausdrücklich § 2 VwVG; BVerfG NVwZ 1999, 290, 293 (Fall 5); BVerwG DVBI. 2003, 1268, 1269; OVG Bautzen, JbSächsOVG 6, 143, 146.
32 OVG Münster, Gewerbearchiv 1991, 31; VGH Mannheim, NVwZ-RR 1997, 444, 445; OVG Bautzen, LKV 1994, 412; OVG Greifswald, Gewerbearchiv 2002, 28, 29; Schoch, JuS, 1995, 309, mit Hinweisen auf die Rspr.; Pietzner, Rechtsschutz in der Verwaltungsvollstreckung, Verwaltungsarchiv 1993, 261 ff.; App, JuS 1987, 455, 458.
33 App, JuS 1987, 203, 205; und 459.
34 BVerwG DVBI. 2003, 1268, 1270; OVG Greifswald, NVwZ-RR 1997, 762; VGH Mannheim, DOV 1996, 792, 793 und NVwZ-RR 1994, 620; Schoch, JuS 1995, 307.
35 NVwZ-RR 1993, 248 ff., Beschluss im Eilverfahren nach § 80 V VwGO (Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs; die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs entfiel hier durch die Anordnung der sofortigen Vollziehung des Bescheides); ähnlicher Fall entschieden vom OVG Münster, NJW 1980, 956, und VG Bayreuth, NVwZ-RR 1989,183; siehe dazu die Klausur von Kühl/ Weber, Harras und andere Hunde, apf 2002, Landesbeilage Sachsen, 33 ff.
36 Das VG entscheidet durch Beschluss (ohne mündliche Verhandlung), weil der Adressat des Bescheides dort einen Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gemäß § 80 V VwGO gestellt hat (sog. Eilverfahren bzw. vorläufiger Rechtsschutz).
37 Rechtsgrundlage war damals die Generalklausel gemäß § 3 I SPoIG, heute ist in Sachsen das „Gesetz zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden“ vom 24.8.2000 anzuwenden, konkret § 5 III. Sachlich zuständig zum Vollzug dieses Gesetzes ist nicht die Ortspolizeibehörde, sondern die Kreispolizeibehörde, § 64 1 3 SPoIG (siehe § 46 VwVfG!).
38 Siehe dazu Erbel, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, DVBI. 2001, 1714, 1720.
39 Zum Bestimmtheitsprinzip bei der Tenorierung des Grund-Verwaltungsaktes siehe OVG Münster, NVwZ 1993, 1000; VGH München NVwZ 2001, 1313; VGH Mannheim, NVwZ 2001, 1297.
40 Zum logischen Aufbau des Tenors siehe Weber, Der Bescheid über die Entziehung der Fahrerlaubnis aus Sicht der Verwaltung, apf 1999, 45 ff.
Vorbildlich im Aufbau des Tenors der Bescheid der Behörde, welcher der Entscheidung des VG Meiningen, Gewerbearchiv 2000, 422, zugrunde lag und dort nachzulesen ist; ebenso VG Neustadt, NVwZ 1993, 98 und VG Chemnitz, NVwZ 1999, 1374.
41 VG Dresden, LKV 1994, 69, 70; VGH Kassel, NVwZ-RR 1996, 361: § 12 HessAGVwGO.
42 OVG Koblenz, NVwZ-RR 1999, 27, 29.
43 So z.B. OVG Schleswig, NVwZ-RR 1997, 626.
44 Siehe dazu Brühl, JuS 1997, 930 und 1023; Mussmann, S. 293; BVerfG, Fall 5, mündlich ausgesprochener Platzverweis: „Dieser Platzverweis verpflichtete die Beschwerdeführer, das Demonstrationsgelände ... zu verlassen“; VG Schleswig, NVwZ 2000, 464, 466.
45 Siehe dazu auch Weber, Der Bescheid über die Festsetzung eines Zwangsgeldes, apf 1999, lo8 ff..; Rasch, DVBI. 1980, 1020.
46 VGH München, NJW 1982, 460; VG Stuttgart, Gewerbearchiv 2003, 36, 38.
47 Mussmann, S. 296 unter Hinweis auf die Rspr. des VGH Mannheim.
48 So aber der Vorschlag von Rasch, DVBI. 1980, 1021‘. „innerhalb eines Monats nach Unantechtbarkeit‘
49 1 S 45/95.
50 Unter Hinweis auf die auch von Mussmann (Fn. 47) zitierte Rspr. des VGH Mannheim.
51 VGH München, BayVBI. 1984, 213; Mussmann, S. 296; Rasch, DVBI. 1980, 1021; auch Cordes (Vors. Richter am VG) betont ausdrücklich (Sonderbeilage zu Heft 4/2003 der BWVBL „Verwaltungsgerichtliche Praxis“, Klausur „Der störende Opel“), dass eine Androhung nur rechtmäßig ist, wenn der zu vollstreckende Grundverwaltungsakt entweder unanfechtbar geworden ist oder die aufschiebende Wirkung eines Rechtsbehelfs entfällt (unter Hinweis auf die §§ 20 II und 2 LVwVG Baden-Württemberg).
52 Kintz, S. 305, schlägt deshalb folgende Formulierung vor: „innerhalb von einem Monat nach Bestandskraft dieses Bescheids.“ Damit wird aber die Erhebung des Widerspruchs „provoziert“ und ein Vollstreckungstitel kann, weil der Bescheid angefochten wird, nicht zustande kommen.
53 VGH Mannheim, NVwZ-RR 1997, 444, 445.
54 OVG Bautzen, JbSächsOVG 8, 233.
55 VGH Mannheim, NVwZ-RR 1997, 444; Brühl, JuS 1997, 929.
56 „Das Zwangsgeld ... ist das in der ordnungsbehördlicben Praxis am häufigsten angewandte Zwangsmittel“ (Dünchheim, Vom Zwangsgeld zurück zur Zwangsstrafe?, NVwZ 1996, 117); VG Berlin, NVwZ-RR 1999, 349, 350: Zwangsgeld als milderes Mittel gegenüber Ersatzvornahme und unmittelbarem Zwang.
57 Im VwVfG normiert in § 37 I für den Grund-Verwaltungsakt, der Ausgangspunkt der Vollstreckung sein kann.
58 Siehe z.B. VGH München, NVwZ-RR 2002, 809: Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 20.000 DM.
59 Siehe dazu VGH Mannheim, NVwZ-RR 1996, 612, 613 (Fall 3).
60 Brühl, JuS 1997, 929; OVG Greifswald, NVwZ-RR 1997, 162; Siehe dazu Weber, Der Bescheid über die Entziehung der Fahrerlaubnis..., apf 99, 45 ff.
61 Siehe dazu OVG Münster, NVwZ-RR 1993, 671, und VG Dresden, LKV 1994, 69, 70.
62 Gewerbearchiv 2002, 288, 292 (unter Bezugnahme auf BVerwG DVBI. 1998, 230); OVG Weimar, NVwZ-RR 2002, 808: „Die Zwangsgeldandrohung ist mit der Festsetzung verbraucht und die erneute Zwangsgeldfestsetzung setzt somit eine neue Androhung dieses Zwangsmittels voraus“; Brinktrine, SächsVBl. 2000, 102; a.A. VG Dresden, LKV 1994, 69, 70; grundsätzlich zu diesem Problem Brühl, JuS 1997, 931.
63 DVBI. 1998, 230; andere Rechtslage aber z.B. bei § 74 II AuslG (BVerwG DVBI. 2003, 1268, 1271)
64 NVwZ-RR 1996, 541.
65 Eilverfahren (Antrag nach § 80 V VwGO) beim Verwaltungsgericht, bei ablehnender Entscheidung Beschwerde beim VGH (in Sachsen OVG Bautzen).
66 Ebenso BVerwG, DÖV 1984, 887.
67 Ebenso OVG Schleswig, NVwZ 2000, 821, 822.
68 Ebenso BFH NJW 2003, 1070, zu einem Vollstreckungsverfahren nach der Abgabenordnung; VGH Kassel, NVwz-RR 1996, 361, 362: Unanfechtbarkeit wegen Rücknahme des Widerspruchs.
69 VGH Mannheim, NVwZ 1985, 202, 204; VGH Kassel, NVwZ-RR 1996, 361, 362; Brühl, JuS 1997, 1024; Poscher, Verwaltungsarchiv 1998, 121; Schwerdtfeger, S. 60; Schoch ‚JuS 1995, 309; Mussmann, S. 295; Lisken/Denninger, S. 403.
70 Deshalb muss der Vollstreckungsauftrag an den Vollstreckungsbediensteten auch nur bestätigen, dass der Verwaltungsakt nach § 2 VwVG vollstreckbar ist (§ 5 II 3 VwVG).
71 Lisken/Denninger, S. 404.
72 BVerwG DÖV 1984, 887; OVG Bautzen, JbSächsOVG 6,142,145 ff., und 8, 233, 235; VGH München, NVwZ-RR 1997, 69, 98, 468, und 1999,102; VG Bremen, NVwZ-RR 2000, 593; VG Weimar, NVwZ 2000, 478, 479; zur Abgrenzung zwischen nichtigem und rechtswidrigem Verwaltungsakt siehe BFH NJW 2003, 1070; Schoch, JuS 1995, 309; Brühl, JuS 1997, 1025; Mussmann, S. 293; Pietzner, Verwaltungsarchiv 1993, 261, 268.
73 BVerfGE 87, 399, 409 ff.; BVerfG NVwZ 1999, 290, 292 (einschl. Anwendung unmittelbaren Zwangs; Fall 5); OVG Bautzen, SächsVBl. 97, 10; VGH Mannheim, NVwZ 1985, 202, 204 und NVwZ-RR 1996, 149, 150; Schwerdtfeger S. 60.
74 OVG Bautzen, SächsVBl. 97, 10; ebenso VGH Mannheim im hier besprochenen Fall; OVG Weimar, NVwZ-RR 2002, 808; grundsätzlich ebenso BVerwG DÖV 1984, 887; Brühl, JuS 1997, 1024; Brinktrine, SächsVBl. 2000, 103.
75 NVwZ-RR 1996, 612.
76 Die unklare Formulierung „Bedingungen/Auflagen“ erweckt bereits Bedenken. Es handelt sich um Nebenbestimmungen nach § 36 VwVfG, wobei aber streng zwischen den verschiedenen Arten von Nebenbestimmungen zu trennen ist. Die unbestimmte Festlegung „Bedingungen/Auflagen“ zeigt, dass die Behörde (bzw. der Bearbeiter) selbst nicht eindeutig weiß, welche Art der Nebenbestimmung sie angeordnet hat. Die Verwaltungspraxis bestätigt diese Vermutung, denn auf entspr. Nachfrage ist es idR. so, dass der Bearbeiter den Unterschied zwischen Bedingung und Auflage überhaupt nicht erläutern kann.
77 Siehe dazu auch bereits oben VG Gießen, Fall 1.
78 In der Praxis kann man in Bescheiden immer wieder derartige unsinnige Formulierungen lesen, offensichtlich machen sich die Bearbeiter keinerlei Gedanken über die Rechtserheblichkeit dieser Ausführungen (“...denn sie wissen nicht, was sie tun“). Erst auf Nachfrage merken sie, dass hier etwas „faul“ ist.
79 Zur Bestandskraft des Grund-Verwaltungsaktes siehe VGH Mannheim, NVwZ-RR 1996, 541 (Fall 2).
80 Zur „Bestandskraft“ siehe auch Weber, Ein Fahrlehrer auf Abwegen, VR 2003, 421 ff., Fn. 44; diese sog. „formelle“ Bestandskraft bedeutet Unanfechtbarkeit des Verwaltungsaktes, er kann nicht oder nicht mehr mit den ordentlichen Rechtsmitteln des Widerspruchs oder der Anfechtungsklage angefochten werden (Maurer, S. 270); BVerfG, DÖV 2000, 867, 870.
81 Ebenso VGH Mannheim, NVwZ-RR 1996, 541 (Fall 2).
82 Siehe dazu auch die bereits angesprochene Klausur zum 2. Juristischen Staatsexamen in Sachsen in den „Sächsischen Verwaltungsblättern“ 2002, 101,103.
83 Zum dreistufigen Verwaltungsvollstreckungsverfahren siehe Weber, Der Bescheid über die Festsetzung eines Zwangsgeldes, apf 1999, 109 ff., und BVerwG DVBI. 2003, 1268 ff.
84 Diese Erwägungen kann man in Sachsen auf einen Verstoß gegen § 19 III, IV VwVG stützen.
85 So auch Brühl, JuS 1997, 1025.
86 Zur Höhe des angedrohten (und evtl. später festzusetzenden) Zwangsgeldes siehe auch OVG Bautzen, SächsVBI. 1997, 239; und VG Dresden, LKV 1994, 69, 70.
87 Dazu grundlegend BVerwG, NJW 1984, 2591 und NVwZ 1997, 381 (die Behörde forderte Kosten in Höhe von 2,7 Millionen DM !).
88 VG Berlin, NVwZ-RR 1999, 349, 350: Beräumungs- und Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen auf einem Grundstück als vertretbare Handlung; VG Dessau, LKV 1996, 80: Beseitigung einer ungenehmigten Autoabwrackanlage; VGH Mannheim, NVwZ-RR 1997, 74: Entfernung von auf einem gepachteten Grundstück abgelagerten Materials; VGH Mannheim, NVwZ 2001, 1297: Entnehme und Entsorgung des auf einem Grundstück in einer Grube gelagerten CKW-verunreinigten Schlicks.
89 Da diese höchstpersönlicher Natur sind (Lisken/Denninger, S. 410).
90 JbSächsOVG 1, 220. 228.
91 BVerwG, DÖV 1984, 887; VGH Mannheim, NZV 1996, 511 (Fall 2); VGH München, NVwZ 2001, 1297: voraussichtliche Kosten in Höhe von 590.000 DM !
92 Siehe dazu OVG Koblenz, NVwZ-RR 1999, 27, 29.
93 VG Bremen, NVwZ-RR 2000, 593 (Abschleppunternehmer).
94 VRS 104/03, S. 474, Urteil vom 11.2.2002.
95 Musil, Typische Klausurprobleme bei Sanierungsbescheiden und ihrer Vollstreckung, JA 2003, 781, spricht bei Prüfung der Rechtmäßigkeit der Kostenforderung zutreffend von einem „komplizierten Schachtelaufbau, der in einer Klausur besondere Konzentration verlangt”.
96 Dazu grundsätzlich Kühl/Weber, apf 2001 ‚ Landesbeilage Sachsen, 17 ff., und Lisken/Denninger, S. 406 ff.
a) Die Rspr. grenzt in dieser Form ab: OVG Münster, NJW 2000, 602: dem Abschleppvorgang ging eine mündliche Aufforderung des Polizeibeamten voraus, das Fahrzeug zu entfernen; VGH Mannheim, NZV 1996, 511: vorherige schriftliche Aufforderung zum Entfernen des Fahrzeugs; VGH Mannheim, DÖV 2002, 1002 (Parken im absoluten Halteverbot, Z. 283), NVwZ-RR 2003, 558, und NJW 2003, 3363; sowie OVG Hamburg, DÖV 1994, 783; Verstoß gegen eine Verkehrseinrichtung oder ein Verkehrszeichen gemäß § 13 StVO (VGH Kassel, NVwZ-RR 1999, 23); OVG Schleswig, NVwZ-RR 2003, 647; in allen Fällen vorheriger Verwaltungsakt und deshalb sich anschließende Vollstreckung in Form der Ersatzvornahme.
b) Keine Ersatzvornahme, sondern „unmittelbare Ausführung“ (und deshalb auch keine Maßnahme der Verwaltungsvollstreckung, weil die „unmittelbare Ausführung“ keine Maßnahme nach dem VwVG, sondern nach dem SPolG ist, § 6) bei Parken auf einem Radweg: Das Abschleppen eines Kfz. ist als unmittelbare Ausführung zu qualifizieren, wenn das hierzu Anlass gebende ordnungswidrige Verhalten in einem Verstoß gegen unmittelbar geltende Rechtsvorschriften besteht (§ 12 IV 1 StVO). In derartigen Fällen fehlt es nämlich — im Unterschied zu den in Verkehrszeichen enthaltenen, sofort vollziehbaren Verwaltungsakten in Gestalt der Allgemeinverfügung — regelmäßig an einer Grundverfügung, die ggf. im Wege der Ersatzvornahme zu vollstrecken ist (OVG Hamburg, NJW 2001, 168, 169); ebenso NJW 2001, 3647 (Parken vor einer Bordsteinabsenkung, an der ein Fußweg einmündet; Verstoß gegen § 1 II, 12 III 9 StVO); VG Leipzig, LKV 1995, 165; VG Leipzig, SächsVbl. 1997, 16: Ersatzvornahme bei vorausgegangenem Verwaltungsakt, ansonsten unmittelbare Ausführung.
Anmerkung: zur Abgrenzung zwischen Ersatzvornahme und unmittelbarer Ausführung siehe die Klausur “Teueres Parken in Zwickau”
97 Handlungsstörer gemäß § 4 SPolG.
98 Siehe hierzu BayObLG NJW 1965, 1973.
99 Ständige Rspr. des BVerwG, aktuell nochmals in NZV 2004, 52, 53, ausgeführt; damit bejaht das OVG den sog. „Vollstreckungstitel“; OVG Schleswig, NVwZ-RR 2003, 647; OVG Bautzen, SächsVBl. 2001, 94; VGH Mannheim, NJW 2003, 3363.
100 Ebenso z.B. BVerwG NVwZ 1988, 623, 624; VGH Kassel, NVwZ-RR 1999, 23, 26.
101 VGH Mannheim, NVwZ 1985, 202, 205; Lisken/Denninger, S. 404.
102 Wegen Fehlens der Rechtsbehelfsbelehrung ist es vertretbar, die Jahresfrist nach § 58 II 1 VwGO ab Aufstellen des Verkehrszeichens laufen zu lassen oder diese Frist wird immer ausgelöst, wenn der Verkehrsteilnehmer erstmals oder erneut in den Geltungsbereich des Verkehrszeichens gelangt ist (so OVG Hamburg a.a.O.; für Frist ab Kenntnis des Verkehrszeichens jetzt OVG Hamburg, NZV 2003, 351, unter Hinweis auf BVerwGE 102, 316; siehe dazu Dederer, Rechtsschutz gegen Verkehrszeichen, NZV 2003, 314).
103 OVG Koblenz, NVwZ 1994, 715: formelle und materielle Rechtmäßigkeit der Ersatzvornahme, im konkreten Falle fehlte es an der Festsetzung der Ersatzvornahme durch die Behörde (die in Sachsen nicht erforderlich ist); Schoch, JuS 1995, 507; Mussmann, S. 309.
104 BVerwG DÖV 1984, 887; zustimmend OVG Hamburg, NJW 2001, 168, 169; siehe auch Fall 2; ausnahmsweise ist die nach § 14 des VwVG des Bundes an sich gebotene Festsetzung des Zwangsmittels der Ersatzvornahme entbehrlich, wenn der Pflichtige auf die Schutzmöglichkeit verzichtet, die ihm eine vorherige Festsetzung zu bieten vermag. Dies ist z.B. der Fall, wenn er ernstlich und endgültig erklärt, dass er der Grundverfügung (hier: Bergung von im Rhein gesunkenen Schiffen) nicht Folge leisten werde (BVerwG, NVwZ 1997, 381
105 S. 309, unter Bezugnahme auf die vorgenannte Rspr. des BVerwG.
106 VGH Mannheim, NVwZ 1985, 202, 205; siehe Fall 2.
107 VGH Mannheim, NVwZ-RR 1991, 512.
100 Siehe dazu Kopp/Schenke, Anm. 63 zu § 80 VwGO; Kintz, S. 153.
109 OVG Bautzen, NVwZ-RR 2003, 475; zur Rechtslage vor der Änderung des VwVG: „Leistungsbescheide, durch die die Kosten der Ersatzvornahme oder deren Vorauszahlung festgesetzt werden, gehören nicht zu den Zwangsmitteln nach § 19 II VwVG, weil sie nicht auf die zwangsweise Durchsetzung eines durch Verwaltungsakt festgesetzten Gebots oder Verbots gerichtet sind“; ebenso VGH Mannheim, NVwZ-RR 1991, 512 (Fall 2) und NVwZ-RR 1997, 74; OVG Koblenz, NVwZ-RR 1999, 27, 28, VG Hannover, NVwZ-RR 1998, 311.
110 Gesetzentwurf der Sächsischen Staatsregierung vom 28.8.2002 zum „Gesetz zur Änderung verwaltungsverfahrensrechtlicher Vorschriften des Freistaates Sachsen“, Drs. 3/6938, S. 11.
111 VGH Mannheim, NVwZ-RR 1990, 602.
112 NVwZ 1999, 290.
113 lnsbes. unter Hinweis auf BVerwG NJW 1984, 2591, 2592, und BVerfG N.JW 1983, 581; siehe Fall 2.
114 Ebenso z.B. § 55 1 VwVG NW und § 2 des VwVG Sachsen (sog. Vollstreckungstitel).
115 Die Unaufschiebbarkeit ist gerade bei eilbedürftigen Gefahrenabwehrmaßnahmen gegeben, bei denen ein sofortiges Eingreifen erforderlich ist, weil der Zweck des Verwaltungsaktes nur bei dessen sofortiger Durchsetzung erreichbar ist (VG Schleswig, NVwZ 2000, 464, 466); VG Berlin, lnfAuslR 1997, 203, 204.
116 VG Stuttgart, Gewerbearchiv 2000, 36, 37 und VBIBW. 2001, 496, 497; VGH Mannheim, DVBI. 2000, 1631, 1633; OVG Frankfurt, Gewerbearchiv 2002, 28, 29: Das Gericht sah die Versiegelung sämtlicher Eingangstüren eines Heimes als unverhältnismäßige Maßnahme und verwies auf den Einsatz von Zwangsgeld als geeignet und ausreichend.
117 OVG Berlin, NVwZ-RR 1998, 412, 413.
118 VG Stuttgart, VBIBW 2001, 496, 497; VG Berlin, Gewerbearchiv 2000,125; OVG Münster, Gewerbearchiv 1993, 70.
119 Mussmann, S. 307; BeIz, Polizeigesetz des Freistaates Sachsen, 3. A. 2000, Anm. 5 zu § 30; im Fall 5 war der Polizeivollzugsdienst für die Androhung und die Anwendung zuständig. In einer Entscheidung des VGH Mannheim (DVBI. 2000, 1630) ist dem Tenor des Bescheides der Polizeibehörde zu entnehmen, dass sie unmittelbaren zwang angedroht hat mit dem Hinweis, dass der Polizeivollzugsdienst den unmittelbaren Zwang anwenden werde (Wegnahme des Reisepasses zur Eintragung einer Passbeschränkung).
120 OVG Münster, Gewerbearchiv 1993, 70, 71; OVG Frankfurt, Gewerbearchiv 2002, 28; Rasch, DVBI. 1980, 1020.
121 VGH Mannheim, NVwZ 1985, 202, 203.
122 Siehe den vorher geschilderten Fall 5 (mündlicher Platzverweis der Vollzugspolizei als Grund-Verwaltungsakt, § 80 II 1 Nr. 2 VwGO).
123 BeIz, Anm. 11 zu § 32 SPolG.
124 VGH Mannheim, NVwZ 1985, 202, 204.
125 BVerfG, Fall 5; VGH Mannheim, NVwZ 1985, 202, 205; VG Schleswig, NVwZ 2000, 465; BVerwGE 26, 161 ff. („Schwabinger Krawalle“); VGH München, NVwZ 1988, 1055.
126 VGH Mannheim, NVwZ 1985, 202, 205; Belz, Anm. 3 zu § 30 SPoIG.
127 Lisken/Denninger, S. 247 und 405, zum Verwaltungszwang ohne vorausgehende Grundverfügung: Nicht iede Gefahrenlage erlaubt es, dass die Polizei vor ihrem Einschreiten den Betroffenen zu einem bestimmten Verhalten auffordert. In vielen Fällen muss, soll der Gefahr wirkungsvoll begegnet werden, sofort gehandelt werden. Auf das rechtssichernde Verfahren wird dann zugunsten der Effektivität der Gefahrenabwehr verzichtet.
128 Ziel des polizeilichen Handelns ist z.B. die Rettung einer Geisel, Folge für den Betroffenen ist der Tod (Lisken/Denninger, S. 431).
129 Lisken/Denninger, S. 437.
130 Siehe dazu Gusy, Polizeirecht, 4. Auflage 2000, S. 254 ff.; Lisken/Denninger, S. 430 ff.
131 Der Bürger soll von der staatlichen Gewalt überrascht oder überwältigt werden (Poscher, Verwaltungsarchiv 1998, 111, 133).
132 Lisken/Denninger, S. 245, 247; Schoch, JuS 1995, 218; Pietzner, Verwaltungsarchiv 1993, 261, 263: Es gibt kein Verwaltungsverfahren zur Titulierung verwaltungsrechtlicher Bürgerpflichten, die vollziehende Gewalt greift sofort zwangsweise in den Rechtskreis des Bürgers ein; Beispiel S. 265: Der Polizeibeamte, der einem an einem feuergefährdenden Ort Rauchenden die Zigarette aus der Hand schlägt und austritt, gibt dem Betroffenen keine Gelegenheit, einem Appell an freiwilligem Rechtsgehorsam nachzukommen ... Der einzige Verwaltungsakt, der nachfolgt, ist evtl. der Kostenbescheid, mit dem die Kosten der Gefahrenbeseitigung abgefordert werden ....
133 Robbers, Schlichtes Verwaltungshandeln, DOV 1987, 272, 275; Zur Bedeutung der Bekanntgabe eines Verwaltungsaktes siehe Weber, Verwaltungsrechtliche Realakte, apf 2003, 27, 55, mit Hinweisen auf die Rspr.; Lisken/Denninger, S. 407: Der Geiselnehmer, der Menschen mit dem Tode bedroht ... darf durch eine mündliche Anordnung (Anm.: Verwaltungsakt) nicht vorgewarnt werden...
134 Grundsätzlich zur unmittelbaren Ausführung: Kästner, Unmittelbare Maßnahmen der Gefahrenabwehr, JuS 1994, 361 ff., Weber, Verwaltungsrechtliche Realakte, apf 2003, 27, 57.
135 Lisken/Denninger, S. 408; Kugelmann, unmittelbare Ausführung von Maßnahmen und sofortige Anwendung von Verwaltungszwang durch die Polizei, DÖV 1997, 153, 154; Kästner, JuS 1994, 361, 364; Schoch, JuS 1995, 311.
136 OVG Berlin, NVwZ-RR 1995, 575, 576; VG Leipzig, LKV 1995, 165, und SächsVBl. 1997, 16; OVG Hamburg, NJW 1992, 1909 und Fall 4; Kästner, JuS 1994, 361, 364.
137 Siehe dazu Kästner, JuS 1994, 361, 363; Lisken/Denninger, S. 406; Kugelmann, DÖV 1997, 153, 155 ff.; Schoch, JuS 1995, 311 ff.; Poscher (Verwaltungsarchiv 1993, 111,133) erörtert die Problematik des „Todesschusses“ im Rahmen des „sofortigen Vollzugs“.
138 Kugelmann, DÖV 1997, 153, 156; Lisken/Denninger, S. 407; Poscher, Verwaltungsarchiv 1998, 111, 129 ff.
139 Zu dem „weiten“ Maßnahmebegriff im Polizeirecht (siehe z.B. § 3 1 SPolG), der sowohl Verwaltungs- als auch Realakte umfasst: Weber, Verwaltungsrechtliche Realakte, apf 2003, 54, mit Hinweisen auf Rspr. und Literatur; OLG Dresden, SächsVBl. 2003, 173, 174: „Der Begriff der „Maßnahme“ ist weit zu verstehen und umfasst alle nach außen in Erscheinung tretenden Tätigkeiten der Polizei, die ihre Grundlage im Polizeirecht haben. Insbes. sind auch Realakte, die auf die Herbeiführung eines tatsächlichen Erfolges abzielen, hiervon umfasst.“
140 VG Stuttgart, BWVBI. 2001, 496; OVG Münster, NVwZ-RR 1994, 549; OVG Münster, Gewerbearchiv 1991, 31; OVG Frankfurt, Gewerbearchiv 2002, 28.
141 VGH Mannheim, DVBI. 2000, 1630.
142 VG Schleswig, NVwZ 2000, 464, 466.
143 BVerfG, Fall 5.
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